Übergaben zählen
Ohne zentralen Campaign-Workflow wird jede Campaign an jede beteiligte Handelsvertretung einzeln übergeben. Ändert sich eine Vorgabe, entstehen oft dieselben einzelnen Kontakte noch einmal. Für die Grundrechnung zählt zunächst nur die erste Übergabe.
Die Zahl der Campaigns verändert in diesem Beispiel die Menge, nicht den Prozentsatz. Bei 5 Reps ersetzt jede zentrale Aktivierung 5 einzelne Übergaben. Es bleibt eine Aktivierung und 4 einzelne Übergaben fallen weg. Das entspricht ebenfalls 80 %.
Das 5-mal-3-Beispiel
Eine Marke arbeitet mit 5 unabhängigen Reps und startet im Monat 3 Campaigns. Im Einzelmodell verschickt oder bespricht sie jede Campaign 5-mal. Das ergibt 15 Übergaben. Im zentralen Modell aktiviert sie jede Campaign einmal für die verbundenen Reps. Das ergibt 3 Aktivierungen.
Die Differenz beträgt 12 Vorgänge. Genau darauf bezieht sich die Beispielrechnung "80 % weniger einzelne Campaign-Übergaben". Sie vergleicht keine Besuche und keine Ergebnisse. Sie vergleicht nur die Übergaben derselben 3 Campaigns an dieselben 5 Reps.
Die zentrale Aktivierung gehört bereits zu Brands. Die Anzahl der Reps und der vermiedenen Übergaben entscheidet deshalb nicht darüber, ob Sie Control benötigen. Brands Control ergänzt bestätigte Rep-Termine, private Campaign-Nachrichten und detaillierte Auswertungen. Welche Zusammenarbeit Sie brauchen, zeigt der Vergleich von Brands und Brands Control.
Zeit getrennt berechnen
Zeit entsteht nicht nur beim Versenden einer Vorgabe. Rückfragen, Änderungen, Nachhalten und das Zusammenführen der Ergebnisse gehören ebenfalls zum Management einer Campaign. Deshalb ist die Zeitrechnung ein zweites Modell.
Ein hypothetisches Rechenbeispiel setzt für eine abgeschlossene Campaign mit 5 Reps insgesamt 285 Minuten ohne zentrale Zusammenarbeit und 105 Minuten mit FieldProFlow Brands an. Die Differenz beträgt 180 Minuten oder 3 Stunden pro Campaign. Bei 3 Campaigns im Monat wären das rechnerisch 9 Stunden. Diese Annahmen sind keine gemessenen Kundenergebnisse und keine zugesicherte Zeitersparnis.
Dieser Zeitwert kommt nicht aus der 80-%-Rechnung. Er entsteht aus den angesetzten Arbeitsschritten. Wer andere Abläufe oder schnellere Übergaben hat, setzt die eigenen Minuten ein.
Mit eigenen Zahlen rechnen
Für die eigene Rechnung erfassen
- Anzahl der beteiligten Reps
- Anzahl der Campaigns pro Monat
- Minuten für Briefing und Rückfragen
- Minuten für Nachhalten und Ergebniszusammenführung
- interner Stundenwert für die optionale Kostenrechnung
Die monatliche Zeitersparnis ergibt sich aus der Ersparnis je Campaign mal der Zahl der Campaigns. Ein monetärer Wert entsteht, wenn Sie die gesparten Stunden mit Ihrem internen Stundenwert multiplizieren.
Wie die zentrale Aktivierung im Produktablauf funktioniert, erklärt der Beitrag Was ist POS-Campaign-Management? Wie Marke und Rep dabei getrennte Accounts behalten, beschreibt der Beitrag zur Campaign-Zusammenarbeit. Die vollständige Produkt- und Preisübersicht finden Sie unter FieldProFlow Brands.
Ein zweites Beispiel: vorbereitete Berichte prüfen
Nehmen wir zwölf Auftraggeberberichte pro Monat an. Wenn eine manuelle Zusammenstellung im Durchschnitt 25 Minuten und die Prüfung eines vorbereiteten Berichts 8 Minuten benötigt, beträgt die rechnerische Differenz 12 × (25 − 8) = 204 Minuten, also 3 Stunden und 24 Minuten im Monat. Alle drei Werte sind Annahmen; sie stammen nicht aus einer Kundenmessung.
Das Beispiel zeigt, welche Zeiten Sie im eigenen Ablauf vergleichen sollten. Einrichtung, Datenkorrekturen, Rückfragen und Freigabe bleiben Arbeit. Ein Bericht im Berichtsportal und eine Ergebnisfreigabe an Brands sind unterschiedliche Wege: Einmal wird ein fertiger Auftraggeberbericht bereitgestellt, einmal werden vorgesehene Besuchsergebnisse für die Marke sichtbar.

