Klare Rollen
Eine Campaign sollte nur Angaben enthalten, die für ihre Umsetzung gebraucht werden. Dazu gehören zum Beispiel das Produkt, die gewünschte Platzierung, ausgewählte Handelsstandorte und der erwartete Nachweis. Allgemeine Kundendaten oder interne Gesprächsnotizen gehören nicht automatisch dazu.
Reguläre Vorgaben auch ohne Campaign
Für regelmäßige Markenbesuche ist keine eigene Campaign nötig. Die Marke erstellt Vorlagen und Besuchsabläufe und weist den passenden Ablauf zu. Nach angenommener Markenverbindung wird er bei passenden regulären Besuchen automatisch berücksichtigt. Wählt der Rep eine passende Campaign, gilt deren Ablauf. In der App finden Reps die Zusammenarbeit unter „Besuche → Brands“ mit den Bereichen „Campaigns“, „Reguläre Vorgaben“ und „Verbindungen“.
„Meine Besuchsvorlagen“ sind davon getrennt: Die persönlichen Antworten und zugehörigen Anhänge bleiben privat, auch in Berichten und gegenüber Brands. Eine verbindliche Marken-Vorgabe lässt sich nicht durch eine neue persönliche Vorlage ersetzen oder ergänzen. Ohne passende feste Vorgabe kann der Rep seine persönliche Vorlage verwenden. „Meine Berichtsvorlagen“ betreffen dagegen die Berichtserstellung.
Welche Daten geteilt werden
Die Marke sieht die für sie vorgesehenen und bewusst freigegebenen Ergebnisse – aus Campaigns und regulären Markenbesuchen. Das kann ein Status, ein Foto oder eine kurze Ergebnisangabe sein. Der übrige Besuch bleibt Teil des Accounts des Rep.
Vor der ersten Campaign klären
- welche Verkaufsstellen zur Campaign gehören
- welche Aufgabe am POS erledigt werden soll
- welcher Nachweis wirklich benötigt wird
- wann ein Ergebnis als abgeschlossen gilt
- welche Angaben die Marke nach der Freigabe sieht
Diese Trennung schützt zugleich die praktische Zusammenarbeit. Der Rep muss keine Kundenlisten exportieren. Die Marke muss nicht auf Einzelberichte aus verschiedenen Kanälen warten. Beide Seiten arbeiten mit demselben Campaign-Bezug.
Berichtsportal und Brands-Zugang im Vergleich
Ein Berichtsportal und Brands lösen unterschiedliche Aufgaben. Im Berichtsportal veröffentlicht ein Rep einen fertigen Bericht für einen Auftraggeber. Brands begleitet eine laufende Campaign von der Vorgabe bis zum freigegebenen Ergebnis.
Für die Arbeit mit mehreren Auftraggebern bleiben die bestehenden Regeln zur Datentrennung relevant. Die Vertreterperspektive beschreiben außerdem die Seiten zu mehreren Auftraggebern und zum Auftraggeber-Reporting.
Planen oder zusätzlich abstimmen?
Eine Marke plant eine Aktion bis Monatsende. Sie legt das gemeinsame Campaign-Enddatum fest und sieht die freigegebenen POS-Ergebnisse. Dafür reicht Brands. Möchte sie zusätzlich einen Zwischenstandstermin mit einem einzelnen Rep bestätigen lassen oder eine Rückfrage privat in der Campaign klären, nutzt sie Brands Control. Control ergänzt auch Auswertungen nach Rep, Ergebnisziel und Zeitraum.
In beiden Paketen benötigt jeder Rep ein eigenes aktives FieldProFlow-Abo oder einen Trial. Diese Accounts sind im Preis des Brands nicht enthalten. Entscheidend für die Paketwahl ist, wie eng Sie während der Campaign zusammenarbeiten möchten. Die Preise und enthaltenen Funktionen stehen im Vergleich von Brands und Brands Control.
So beginnt die Zusammenarbeit
Der Start braucht einen konkreten ersten Besuchsablauf – für eine Campaign oder regelmäßige Markenbesuche. Produkt, Ziel, Verkaufsstellen, beteiligte Reps und benötigte Ergebnisse werden gemeinsam festgelegt. Danach kann Brands genau auf diesen Ablauf eingerichtet werden.
Den gemeinsamen Ablauf erklärt POS-Campaign-Management. Wie sich einzelne Übergaben gegenüber einer zentralen Aktivierung zählen lassen, zeigt das Campaign-Rechenmodell.
FieldProFlow Brands unterstützt die Einführung persönlich. Die Übersicht zu Brands und der Anfrageweg stehen auf FieldProFlow Brands.
Mit vorhandenen Abläufen beginnen
Die Marke importiert ihre Produkte aus CSV oder XLSX und legt die benötigten regulären Vorgaben fest. Die Handelsvertretung arbeitet im eigenen FieldProFlow-Account und verbindet die Marke mit dem richtigen Lieferanten. Ein Brands-Zugang bezahlt diese Rep-Abos nicht mit. Andere Auftraggeber und persönliche Besuchsvorlagen bleiben getrennt.
Für wiederkehrende Aufgaben braucht es nicht jedes Mal eine neue Campaign. Reguläre Vorgaben begleiten passende Markenbesuche; eine ausgewählte passende Campaign kann Vorrang haben. Nach dem Besuch entscheidet die Handelsvertretung über die vorgesehene Ergebnisfreigabe.

