Business Launch:55 €/Monat dauerhaft · bis einschl. 31. Dezember 2026Business Launch:55 €/M. · bis inkl. 31.12.Launchpreis sichernSichern

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Verträge zwischen Paul Krügel, Einzelunternehmen, Stephensongasse 2 / 19, 1210 Wien, Österreich (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Kunde") über die Nutzung der webbasierten Anwendung FieldProFlow (nachfolgend "Dienst").
  2. FieldProFlow Brands und FieldProFlow Brands Control werden ausschließlich für geschäftliche Zwecke angeboten. Mit der Buchung bestätigt der Kunde, für sein Unternehmen oder seine selbstständige berufliche Tätigkeit zu handeln. Die übrigen Tarife und bestehende Verträge bleiben von dieser Einschränkung unberührt.
  3. Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
  4. Es gilt österreichisches Recht, insbesondere das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB), das Konsumentenschutzgesetz (KSchG), das Unternehmensgesetzbuch (UGB) sowie das E-Commerce-Gesetz (ECG).

§ 2 Vertragsgegenstand

  1. Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Software-as-a-Service-Anwendung (FieldProFlow) zur Verwaltung von Kundenbesuchen, Lieferanten und Vertriebsaktivitäten bereit. Die Anwendung richtet sich insbesondere an selbstständige Handelsvertreter im deutschsprachigen FMCG-Außendienst sowie mit FieldProFlow Brands an Marken, die mit Handelsvertretern zusammenarbeiten.
  2. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des vom Kunden gewählten Tarifs. Buchbar sind Start, Pro und Business. Das zeitlich begrenzte Business-Launch-Angebot gewährt den Leistungsumfang von Business zum ausgewiesenen Launchpreis. Ein kostenloser Tarif wird nicht angeboten. Brands und Brands Control sind eigenständige Tarife für Marken. Die Abonnements verbundener Handelsvertreter sind darin nicht enthalten.
  3. Der Dienst wird als Progressive Web App (PWA) über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter schuldet keine Installation von Software auf den Endgeräten des Kunden.

§ 3 Registrierung und Nutzerkonto

  1. Für die Nutzung des Dienstes ist zunächst die Erstellung eines Nutzerkontos mit gültiger E-Mail-Adresse erforderlich. Die bloße Registrierung schließt noch kein kostenpflichtiges Abonnement ab. Der Abonnementvertrag kommt erst mit dem Abschluss des ausgewählten Abonnements im Stripe Checkout zustande.
  2. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
  3. Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten selbst verantwortlich. Er haftet für alle Aktivitäten, die unter seinem Konto vorgenommen werden, sofern er die unbefugte Nutzung nicht zu vertreten hat.
  4. Das Nutzerkonto ist nicht übertragbar. Die Nutzung durch Dritte ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters gestattet.
  5. Vor dem Abschluss können Tarif und Abrechnungszeitraum geprüft und geändert werden. Nach dem Stripe-Abschluss zeigt die Anwendung den bestätigten Abonnementstatus an. Zusätzlich erhält der Kunde eine Vertragsbestätigung an die beim Abschluss verwendete E-Mail-Adresse. Sie enthält insbesondere Tarif, Preis, Test- und Abrechnungsbeginn, Verlängerung, Kündigung, Widerrufsinformationen und die beim Abschluss geltende AGB-Version. Diese AGB können jederzeit über die Website gespeichert und ausgedruckt werden.

§ 4 Leistungen und Verfügbarkeit

  1. Der Anbieter erbringt die Leistungen nach dem jeweiligen Stand der Technik. Er ist berechtigt, den Dienst technisch weiterzuentwickeln und anzupassen, sofern dies für den Kunden zumutbar ist.
  2. Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Jahresmittel. Ausgenommen hiervon sind Zeiten geplanter Wartungsarbeiten, Störungen bei Drittanbietern (Hosting, Datenbank) sowie höhere Gewalt.
  3. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit rechtzeitig und außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (MEZ/MESZ) angekündigt.
  4. Die Offline-Funktionalität der Handelsvertreter-Anwendung (PWA) ermöglicht eine eingeschränkte Nutzung ohne Internetverbindung. Die Synchronisierung erfolgt automatisch bei Wiederherstellung der Verbindung.

§ 5 Preise

  1. Die aktuellen Preise ergeben sich aus der Preisliste auf der Website des Anbieters unter https://fieldproflow.com/preise.
  2. Sämtliche angegebenen Preise sind Endpreise. Umsatzsteuerbefreit gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG (Kleinunternehmerregelung). Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
  3. Start, Pro, Business und das zeitlich begrenzte Business-Launch-Angebot können mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung gebucht werden. Der jeweils ausgewiesene Monats- oder Jahrespreis wird für den gewählten Abrechnungszeitraum im Voraus berechnet.
  4. Business und Business Launch enthalten jeweils zehn Lieferanten. Für diese Tarife kann das Lieferanten-Paket +5 mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung gebucht werden. Es erhöht das Limit je gebuchtem Block um fünf Lieferanten, höchstens um vier Blöcke und damit auf maximal 30 Lieferanten. Start und Pro sind nicht berechtigt. Der jeweils ausgewiesene Preis folgt dem Abrechnungsintervall des Basisabos.
  5. Für neue Brands-Verträge, deren Buchung bis einschließlich 31. Dezember 2026 (Zeitzone Europe/Vienna) im Checkout begonnen wird, gilt der dort ausgewiesene Launchpreis für die ersten zwölf monatlichen Abrechnungszeiträume: 149 € für FieldProFlow Brands und 249 € für FieldProFlow Brands Control. Danach beträgt der monatliche Preis 199 € beziehungsweise 349 €. Die monatliche Kündigungsmöglichkeit bleibt bestehen; das Angebot begründet keine zwölfmonatige Mindestlaufzeit. Eine unverbindliche Vorschauanfrage sichert den Launchpreis noch nicht. Eine fristgerecht gestartete Checkout-Sitzung reserviert den ausgewiesenen Preis für ihre Gültigkeitsdauer von 31 Minuten; die Buchung muss innerhalb dieser Sitzung abgeschlossen werden.
  6. Ein Wechsel zwischen Brands und Brands Control während der Launchphase beginnt keine neue Rabattdauer. Für die verbleibende Launchphase gilt der Launchpreis des gewählten Pakets, danach dessen regulärer Preis. Bereits vor Einführung dieses Angebots vereinbarte Preise werden dadurch nicht geändert. Abonnements der verbundenen Handelsvertreter sind separat erforderlich.
  7. Für das Lieferantenlimit zählen alle nicht endgültig gelöschten Lieferanten, auch wenn sie pausiert sind. Eine Reduzierung des Lieferanten-Pakets ist nur möglich, wenn das neue Limit nicht überschritten wird; eine Reduzierung löscht keine Lieferantendaten.
  8. Für erstmals testberechtigte Handelsvertreter-Konten beginnt das Abonnement mit einer 14-tägigen kostenlosen Testphase. Die Zahlungsart wird beim Abschluss hinterlegt; am Abschlusstag werden 0 € berechnet. Wird nicht vor Ende der Testphase gekündigt, wird der ausgewiesene Preis für den gewählten Abrechnungszeitraum frühestens am 15. Tag fällig. Für ein Konto wird höchstens eine kostenlose Testphase gewährt. Bei einer späteren Reaktivierung kann der Preis sofort bei Abschluss fällig werden; der konkrete Zahlungszeitpunkt wird vor der Weiterleitung zu Stripe angezeigt.
  9. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Der Kunde hat das Recht, den Vertrag vor Inkrafttreten der Preisänderung zum Zeitpunkt der Änderung zu kündigen. Für ein ununterbrochen aktives Business-Launch-Abonnement sowie bestehende Founding-Abonnements gilt stattdessen die Preiszusage nach § 12.

§ 6 Zahlungsbedingungen

  1. Die Zahlung erfolgt im Voraus für den gewählten monatlichen oder jährlichen Abrechnungszeitraum. Für testberechtigte Konten gilt zunächst die in § 5 beschriebene kostenlose Testphase.
  2. Zahlungen werden über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Der Kunde erklärt sich mit der elektronischen Rechnungsstellung einverstanden. Vollständige Kartendaten werden unmittelbar bei Stripe eingegeben und nicht vom Anbieter gespeichert.
  3. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum gebuchten Tarif vorübergehend zu sperren, bis die ausstehende Zahlung beglichen ist. Nach dem Ende eines bezahlten Zugangs besteht kein Anspruch auf einen kostenlosen Tarif.
  4. Im Abo-Portal können die bei Stripe verfügbaren Zahlungsdaten, Rechnungsdokumente und Abonnementdaten eingesehen und verwaltet werden. Die steuerliche Leistung wird durch den Anbieter erbracht; der in § 5 genannte Kleinunternehmerhinweis gilt auch für Rechnungsdokumente des Anbieters.
  5. Verzugszinsen betragen gemäß § 456 UGB (bei Unternehmern) bzw. § 1333 ABGB (bei Verbrauchern) den gesetzlichen Zinssatz.

§ 7 Widerrufsrecht

  1. Verbraucher im Sinne des KSchG haben bei Fernabsatzverträgen gemäß dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss.
  2. Ausführliche Informationen zum Widerrufsrecht sowie das Muster-Widerrufsformular finden Sie auf unserer Widerrufsbelehrung.
  3. Ein Verbraucher kann den Widerruf außerdem über die hervorgehobene Online-Widerrufsfunktion erklären. Nach der abschließenden Bestätigung werden Inhalt, Datum und Uhrzeit des Eingangs gespeichert und elektronisch bestätigt. Die sonstigen gesetzlichen Erklärungsmöglichkeiten bleiben unberührt.
  4. Verlangt ein Verbraucher die Freischaltung vor Ablauf der Widerrufsfrist, wird dieses Verlangen vor dem Stripe Checkout gesondert eingeholt. Die bloße Freischaltung oder Nutzung lässt das Widerrufsrecht nicht erlöschen. Es erlischt bei einer Dienstleistung vor Ablauf der Frist nur nach vollständiger Vertragserfüllung, wenn der Verbraucher dem Leistungsbeginn ausdrücklich zugestimmt und den Verlust bestätigt hat (§ 18 Abs. 1 Z 1 FAGG).

§ 8 Gewährleistung

  1. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen nach §§ 922 ff ABGB. Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Bereitstellung der jeweiligen Leistung.
  2. Bei Mängeln hat der Kunde zunächst Anspruch auf Verbesserung (Nachbesserung) oder Austausch (Ersatzlieferung). Schlägt die Verbesserung oder der Austausch fehl oder ist dies dem Kunden nicht zumutbar, stehen ihm Preisminderung oder Wandlung (Vertragsauflösung) zu.
  3. Der Anbieter gewährleistet, dass der Dienst im Wesentlichen der Leistungsbeschreibung des gewählten Tarifs entspricht. Geringfügige Abweichungen, die die Nutzbarkeit nicht wesentlich beeinträchtigen, stellen keinen Mangel dar.
  4. Für Verbraucher gilt innerhalb der ersten sechs Monate nach Bereitstellung die gesetzliche Vermutung, dass ein Mangel bereits bei Übergabe vorlag (§ 924 ABGB).

§ 9 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.
  2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  3. Die Haftung für Personenschäden ist in jedem Fall unbeschränkt.
  4. Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, die durch den Kunden verursacht wurden, insbesondere bei Nichtbeachtung der Sicherungshinweise. Der Anbieter führt jedoch regelmäßige Datensicherungen (tägliche Backups) durch.
  5. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz (PHG) bleibt unberührt.
  6. Gegenüber Unternehmern im Sinne des UGB ist die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ausgeschlossen, sofern gesetzlich zulässig.

§ 10 Geistiges Eigentum

  1. Alle Rechte an der Software FieldProFlow, einschließlich des Quellcodes, der Benutzeroberfläche, des Designs und der Dokumentation, verbleiben beim Anbieter.
  2. Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein nicht-exklusives, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der Software im Rahmen des gebuchten Tarifs.
  3. Der Kunde behält sämtliche Rechte an den von ihm eingegebenen Daten (Kundendaten, Besuchsdaten, Lieferantendaten, hochgeladene Dateien). Der Anbieter erwirbt hieran keine Rechte über das zur Diensterbringung Erforderliche hinaus.
  4. Eine Dekompilierung, Rückentwicklung (Reverse Engineering) oder sonstige Bearbeitung der Software ist nicht gestattet, soweit nicht gesetzlich zwingend erlaubt (§ 40e UrhG).

§ 11 Datenschutz

  1. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG).
  2. Detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung.
  3. Sofern der Kunde im Rahmen der Nutzung des Dienstes personenbezogene Daten Dritter (z. B. Kontaktdaten von Kunden) verarbeitet, ist der Kunde selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der Anbieter fungiert insoweit als Auftragsverarbeiter. Auf Verlangen wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen.

§ 12 Laufzeit und Kündigung

  1. Das Abonnement läuft auf unbestimmte Zeit. Der gewählte Abrechnungszeitraum beträgt einen Monat oder ein Jahr. Ohne Kündigung wird nach seinem Ablauf automatisch der nächste gleich lange Abrechnungszeitraum im Voraus berechnet.
  2. Der Kunde kann jederzeit mit Wirkung zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums kündigen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der Zugang bestehen; danach endet der bezahlte Leistungsumfang. Bei einer Kündigung während der kostenlosen Testphase endet der Zugang mit dem Ende der Testphase und es erfolgt keine Belastung.
  3. Die Kündigung kann im Abo-Portal in den Einstellungen, für Brands und Brands Control direkt im Bereich Abrechnung, oder formlos per E-Mail an hallo@fieldproflow.com erklärt werden. Alternativ steht das Kontaktformular zur Verfügung. Für die Vermeidung der nächsten Belastung muss die Kündigung vor Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums eingehen.
  4. Business Launch ist bis einschließlich 31. Dezember 2026 (Zeitzone Europe/Vienna) zum Preis von 55 € monatlich oder 550 € jährlich buchbar. Der Launchpreis bleibt bei einem ununterbrochen aktiven Abonnement bestehen. Dieselbe Preiszusage gilt für bereits bestehende Founding-Abonnements; die Umbenennung ändert diese Verträge nicht. Nach Kündigung oder Unterbrechung besteht bei einer Reaktivierung kein Anspruch auf diesen Preis.
  5. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
    • Wesentlichem Verstoß gegen diese AGB trotz Abmahnung
    • Zahlungsverzug des Kunden von mehr als 30 Tagen
    • Missbrauch des Dienstes oder Verstoß gegen geltendes Recht
  6. Die Kündigung des Abonnements löscht das Nutzerkonto und die darin gespeicherten Daten nicht automatisch. Der Kunde kann seine eigenen Daten bis 30 Tage nach Ende des bezahlten Abonnements im Bereich „Konto & Daten“ exportieren; danach sind die Daten des Kontos in der Anwendung nicht mehr exportierbar. Die Löschung des Nutzerkontos kann jederzeit gesondert veranlasst werden; gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

§ 13 Änderung der AGB

  1. Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies sachlich gerechtfertigt ist (z. B. bei gesetzlichen Änderungen, neuen Funktionen oder Sicherheitsanforderungen).
  2. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Die geänderten AGB gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung schriftlich widerspricht.
  3. Im Falle eines Widerspruchs hat der Kunde das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB zu kündigen.
  4. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf sein Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen hinweisen.

§ 14 Schlussbestimmungen

  1. Anwendbares Recht: Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
  2. Gerichtsstand: Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist Wien als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand gemäß § 14 KSchG (Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung des Verbrauchers).
  3. Vertragssprache: Die Vertragssprache ist Deutsch (gemäß § 9 ECG).
  4. Verbraucherstreitbeilegung: Die Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Informationen zu Verbraucherstreitbeilegungsstellen in der EU finden Sie hier: https://consumer-redress.ec.europa.eu/list-alternative-dispute-resolution-adr-bodies_en
  5. Schriftform: Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
  6. Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
  7. Aufrechnung und Zurückbehaltung: Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen, sofern er nicht Verbraucher ist.

Stand: 18. September 2026, ergänzt am 25. September 2026