Der Campaign-Ablauf
Ein klarer Ablauf beginnt mit einer eindeutigen Vorgabe. Produkt, Platzierung, Pflichtfoto oder andere erwartete Ergebnisse gehören in die Campaign, bevor der erste Besuch stattfindet. Danach werden die passenden Verkaufsstellen und verbundenen Handelsvertretungen ausgewählt.
| Schritt | Was festgelegt wird | Was sichtbar bleibt |
|---|---|---|
| Campaign | Produkt, Ziel und Vorgabe | ein gemeinsamer Auftrag |
| Ziel-POS | ausgewählte Handelsstandorte | wo die Campaign umgesetzt werden soll |
| Aktivierung | verbundene Handelsvertretungen | wer mit derselben Vorgabe arbeitet |
| Besuch | Aufgaben und benötigte Nachweise | was am POS geprüft wurde |
| Freigabe | vorgesehene Ergebnisse | was die Marke sehen darf |
Für die Ausführung im Markt helfen vorbereitete Aufgaben. Eine Store-Check-Checkliste ordnet die Prüfung. Eine POS-Foto-Checkliste macht klar, welches Bild gebraucht wird. Die Campaign verbindet diese Vorgaben mit dem richtigen Standort und dem späteren Ergebnis.
Abgrenzung zu CRM und Lieferlogistik
POS-Campaign-Management ist kein Ersatz für Warenwirtschaft oder Lieferlogistik. Es plant keine Liefermenge und bestätigt keinen Wareneingang. Es steuert die Arbeit, die am POS erledigt und dokumentiert werden soll.
| System | Kernaufgabe | Offene Frage am POS |
|---|---|---|
| CRM | Kontakte und Aktivitäten verwalten | Was soll in dieser Verkaufsstelle umgesetzt werden? |
| Lieferlogistik | Ware und Lieferung steuern | Wurde die Campaign-Vorgabe im Markt erfüllt? |
| POS-Campaign-Management | Vorgabe, Ziel-POS und Ergebnis verbinden | Welche freigegebenen Ergebnisse liegen vor? |
Ein Foto ist dabei ein Nachweis, keine automatische Umsatzattribution. Es zeigt eine Platzierung, einen Regalzustand oder ein Problem. Daraus folgt nicht automatisch, welchen zusätzlichen Umsatz die Campaign erzeugt hat. Diese Grenze hält die Auswertung verständlich.
Wann ein Campaign-Ergebnis auswertbar ist
Ein Campaign-Ergebnis braucht genug Kontext, um ohne Rückfrage verstanden zu werden. Standort, Aufgabe, Ergebnis und freigegebener Nachweis gehören zusammen. Eine Bildsammlung ohne Campaign-Bezug reicht dafür nicht.
Ein Ergebnis ist auswertbar, wenn
- der Handelsstandort eindeutig zugeordnet ist
- die Campaign-Vorgabe sichtbar bleibt
- das Ergebnis zur verlangten Aufgabe passt
- Fotos und Angaben bewusst freigegeben wurden
- offene Punkte von abgeschlossenen Aufgaben getrennt sind
FieldProFlow Brands bildet diesen Ablauf als Marken-Workspace ab. Wie dabei Accounts und Daten getrennt bleiben, erklärt der Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen Marken und Handelsvertretungen. Das konkrete Übergabemodell zeigt die Rechnung zu einzelnen Campaign-Übergaben. Die produktbezogene Übersicht finden Sie unter FieldProFlow Brands.
