Warum der Mix zählt
Mehr Auftraggeber bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Ein guter Mix besteht aus Linien, die sich im Gebiet sinnvoll ergänzen, ähnliche Kunden ansprechen und sich im Alltag sauber trennen lassen.
Das Wichtigste in Kürze
- 1.Drei gute Auftraggeber sind oft besser als sechs halb passende.
- 2.Sortimente sollten sich ergänzen, nicht gegeneinander laufen.
- 3.Ein einzelner Auftraggeber sollte Ihren Alltag nicht komplett dominieren.
- 4.Reporting, Daten und Provisionen brauchen pro Lieferant klare Zuständigkeit.
Kriterien für gute Auftraggeber
| Kriterium | Guter Fit | Warnsignal |
|---|---|---|
| Kundenüberschneidung | Gleiche Märkte, anderer Bedarf | Völlig anderes Gebiet |
| Sortiment | Ergänzt bestehende Linien | Direkte Konkurrenz ohne klare Regeln |
| Marge | Aufwand steht im Verhältnis zur Provision | Viele Kleinaufgaben ohne Ertrag |
| Reporting | Klare Erwartungen | Jede Woche Sonderauswertungen |
| Kommunikation | Schnelle Entscheidungen | Unklare Zuständigkeiten |
Klumpenrisiko vermeiden
Wenn ein Auftraggeber den Großteil Ihrer Provision bringt, ist das bequem, aber gefährlich. Prüfen Sie nicht nur Umsatz, sondern auch Aufwand, Zahlungsrhythmus, strategischen Fit und Konflikte mit anderen Linien.
Portfolio einmal pro Quartal prüfen
- Welcher Auftraggeber bindet die meiste Zeit?
- Wo steigt die Provision wirklich?
- Welche Linie blockiert gute Kundenbesuche für andere Lieferanten?
- Welche Reporting-Pflichten kosten unverhältnismäßig viel Zeit?
- Welche Linie würde ich heute nicht noch einmal annehmen?
Der einfache Test
Scorecard
Auftraggeber-Mix Scorecard
XLSX-Vorlage, um Umsatzanteil, Marge, Aufwand, Risiko und strategischen Fit pro Auftraggeber zu bewerten.
In FieldProFlow lassen sich Lieferanten getrennt führen: eigene Kundenbeziehungen, eigene Farben, eigene Berichte und eigene Provisionslogik. Genau diese Trennung macht den Auftraggeber-Mix im Alltag beherrschbar.

